Lunchtalk

 „Forschungsdatenmanagement in der Ethnologie“

Organised by:
Sabine Imeri, FID

Donnerstag, 5.10., 13.15-14.15Uhr, Hörsaal 1a / Lecture hall 1a, Rost- und Silberlaube

Es wird ein kleiner Imbiss zum Mittag angeboten!!!

In nahezu jeder ethnografischen Forschung entstehen heute digitale Daten. Wie und unter welchen Bedingungen diese langfristig erhalten und archiviert werden können, und wie ein möglichst freier Austausch dieser Daten realisiert werden kann, wird derzeit unter dem Schlagwort „Open Data“ für alle Disziplinen diskutiert.

Das Thema „Open Data“ ist für die Ethnologie von erheblicher, auch fachpolitischer Relevanz, weil Forschungsförderer zunehmend Strategien zur Langzeitarchivierung und Nachnutzung digitaler Forschungsdaten einfordern. Notwendig ist deshalb eine breite, auf disziplinäre Handlungsfähigkeit zielende Debatte, die den verantwortlichen Umgang mit Forschungsdaten während und nach einer Forschung reflektiert und im Ergebnis eine fachspezifische Positionierung gegenüber Drittmittelgebern erlaubt.

Der Lunchtalk will zu dieser Debatte beitragen und informieren sowie auf einem Podium und mit dem Publikum Fragen diskutieren, die sich aus den Besonderheiten ethnografischer Forschung im Hinblick auf spezifische Zugänge, Forschungsansätze und Methodologien ergeben, zum Beispiel:

  • Wie können Daten angemessen dokumentiert und kontextualisiert werden?
  • Wer soll unter welchen Bedingung Zugang zu archivierten Daten bekommen?
  • Welche rechtlichen Unsicherheiten bestehen?
  • Inwiefern sind forschungsethische Fragen berührt?
  • Welche Anforderungen wären an ein vertrauenswürdiges Datenarchiv zu stellen?

TeilnehmerInnen:
Matthias Harbeck, FID
Erdmute Alber, Universität Bayreuth
Thomas Widlok, Universität zu Köln
N.N.